DIY 3d-Drucker/Fräse, Intro (+ Teil 1 von n)

Hier die Vorstellung meines neuesten Projekts: Ich plane einen 3D-Drucker bzw eine CNC Fräse mit daheim herumliegenden Bauteilen zu bauen. Derzeit habe ich mich noch nicht entschieden ob es ein Drucker oder eine Fräse werden soll. Ich tendiere eher zur Fräse, denn angenommen ich möchte damit mal einen Gefäß “drucken” – daraus essen/trinken, Lebensmittel hineinlegen kann ich da vergessen (unter der Annahme dass das Plastik aus den 3D-Druckern genauso bedenklich ist wie das Plastik das uns auch sonst beinahe überall umgibt). Falls jemand einen Vorschlag hat, benutzt bitte die Kommentarfunktion.

Ich möchte so wenig wie möglich ausgeben (einige Bauelemente habe ich schon zuhause) und so schnell wie möglich fertig werden, daher folgende Regeln:

  • Probedurchlauf (ohne Fräse und Extruder, nur positionierung x,y+z Achsen soll funktionieren) bis spätestens Ende Dezember (konkret: 31.Dezember 2013, heute ist der 02. November 2013)
  • Budget: 50 Euro (Fräse bzw Extruder nicht miteingerechnet, das  muss erst entschieden werden)
  • Fortschritte (und auch Fehltritte) werden hier mit dem Blog dokumentiert

Hoffen wir mal dass ich weder mit der Bemessung der Zeit noch mit dem eifrigen Ziel bis Dezember fertig zu werden, zu übereifrig war 🙂

Nun, da die Regeln bekannt sind, eine Zusammenstellung der Teile die ich bereits gekauft habe, bzw die sonst so bei mir rumliegen:

  • 3 x Stepper Motor Driver v 2.3, basierend auf den Reprap.org Stepper-Motor-Drivern
  • 1 x Arduino Mega 2560, liegt schon seit Ewigkeiten bei mir in der Kiste und wartet auf seinen Einsatz
  • 3 x Schrittmotoren. Leider hab ich alle Specs vergessen, muss erst mal das Datenblatt finden, liegt hier auch noch wo rum. Die Schrittmotoren werden x und y Achsen antreiben. Für die z-achse überlege ich noch
  • 3 x Opto Enstop v1.2, basiert auch auf einem Reprap.org Element. Mit 3 Stück habe ich nur leider wenig angefangen, pro Achse benötige ich 2 Endstops. Die Endstops stellen sicher das die Motoren nicht über die Länge der jeweiligen Achsen hinausfahren. Daher benötige ich am Minum der Achse einen Endstop auf dem Maximum auch. Daher werde ich 3 Taster/Schalter zu Endstops umfunktionieren
  • 3 x Taster/Schalter als zusätzliche Endstops (damit komme ich auf 6 Endstops
  • Spannungsversorgung: Altes Computernetzteil
  • LCD-Anzeige (Einbau hat nicht oberste Priorität, aber ist “Nice-To-Have” und liegt hier auch nur rum)
  • Kupferrohre und Winkel in verschiedenen Längen und Größen. Anfangs habe ich überlegt mit Bosch-Profilen zu arbeiten, aber als ich die Preise gesehen habe, wurden die Kupferrohre plötzlich um einiges Interessanter.
  • Kabelreste, CAT5 Kabel, etc. Um Bauelemente miteinander zu verbinden. Wenn ich nicht bald ein paar alte Kabeln verbaue bzw verbrauche muss ich einen Shop dafür aufmachen.
  • Winkel, M5, M8 Schrauben + Muttern + Beilagscheiben. Wird natürlich auch benötigt, ich werde allerdings bei meiner Bastelei nicht jede Schraube dokumentieren.
  • vieles mehr …

 

Heute habe ich damit begonnen einen Teil der benötigten Bauteile zusammenzusuchen und die Opto Endstops zu löten und zu testen.

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Nachdem ich die 3 Opto Endstops gelötet hatte, habe ich noch schnell einen Funktionsteste mit einem Metallstück gemacht. Das große Schwarze Bauelement auf der Platine ist das optische Element und funktioniert wie eine Lichtschranke. Solange die Schranke nicht unterbrochen ist, leuchtet die grüne LED und die Signalleitung hat eine Spannung von etwas 0,2 Volt. Sobald man die Lichtschranke unterbricht, erlischt die LED und die Signalleitung springt auf +5Volt.

Später werde ich genau diesen Sprung auf 5Volt mit dem Arduino-Mega messen (bzw mit der Schrittmotortreiber-Schaltung) und dann entsprechende Schritte einleiten um nichts bei meiner CNC kaputt gehen zu lassen.

 

Soviel zu meiner Bastelei heute, demnächst werde ich die Schrittmotoren testen und versuchen die X und Y Achse abzufahren. Bis dann!

2 thoughts on “DIY 3d-Drucker/Fräse, Intro (+ Teil 1 von n)

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